10 TIPPS um all deine Vorhaben zu verwirklichen

Für mich bedeutet ein gesundes Leben, ein Leben gefüllt mit nahrhaftem Essen, ausreichend Schlaf und Entspannung, Bewegung, einem positiven Mindsetting sowie Liebe für sich selbst und für die Menschen um sich herum.

Um eine solche Lebensqualität genießen zu können, bedarf es vieler Motivation und Willenskraft. Da die Willenskraft aber ein begrenztes Gut ist, stelle ich dir 10 Strategien vor, mit denen du all deine für dich wichtigen Vorhaben verwirklichen kannst.

Vor Kurzem bin ich auf Brian Johnsons Grundkurs zu Gewohnheiten (habits 101) gestoßen. In seinem Kurs spricht Brian von der Wichtigkeit automatisch ablaufender Gewohnheiten, um all seine Vorhaben verwirklichen zu können.

Da ich persönlich in der Vergangenheit Probleme hatte, meine Vorhaben auch durchzusetzen, war ich von seinen Tipps angetan. Ich habe diese sofort angewandt. Und siehe da, es klappt!

Deswegen möchte ich diese Strategien mit dir teilen, damit auch du deine Vorhaben realisierest und dich somit eines gesunden Lebens erfreuen kannst.

Hier sind meine selbsterprobten 10 TIPPS:

1. Setze deine Willenskraft gezielt ein

In der Durchsetzung all deiner Vorhaben ist die Willenskraft von wichtigster Bedeutung. Sie ist der Schlüssel um deine Ziele erreichen zu können.

Leider ist diese Kraft aber nicht unendlich. Du kannst sie dir wie ein Muskel vorstellen, der nach längerem Einsatz müde wird.

Daher ist es sehr hilfreich, Gewohnheiten zu schaffen, die nach einer gewissen Zeit automatisch ablaufen. Somit wird deine Willenskraft nicht mehr verbraucht und du kannst sie gezielt für deine speziellen Ziele einsetzen.

2. Befriedige deine Grundbedürfnisse

Bevor du anfängst, deine Ziele anzustreben, wirf einen Blick auf deine Grundbedürfnisse, wie Nahrung, Erholung und Bewegung. Sind alle abgedeckt?

Stell dir diese Grundbedürfnisse wie dein Fundament vor. Und du weißt ja, wenn ein Fundament nicht stark genug ist, klappt alles in sich zusammen.

Mit diesen Strategien kannst du deinen Grundbedürfnissen nachkommen

Ernähre dich gesund und ausgewogen.

Bei Hunger oder Nährstoffmangel fehlt nämlich auch deiner Willenskraft die notwendige Energie.

Atme!

Jedes tiefe Ein- und Ausatmen stärkt deine Willenskraft und ermöglicht dir außerdem dem Kampf-oder-Flucht-Modus zu entkommen und ruhig zu werden.

Meditiere

Die Meditation wirkt sich wie ein Krafttraining auf dein Gehirn aus. Außerdem kurbelt sie deine Willenskraft an und hilft dir dabei deine Ziele klarer zu sehen und somit auch leichter zu erreichen.

3. Finde deine Schlüsselgewohnheit heraus

Eine Schlüsselgewohnheit ist eine Verhaltensänderung, die sich positiv auf dein ganzes Leben auswirkt. Überdies hinaus schafft sie Raum für das Entstehen weiterer positiven Gewohnheiten.

Deine Schlüsselgewohnheit kann ein Grundbedürfnis abdecken oder eine für dich wichtige Gewohnheit sein.

Wenn ich mich als Beispiel nehme, ist meine Schlüsselgewohnheit das Meditieren. Ich profitiere nicht nur von den stillen Minuten am Morgen, sondern kann mich den ganzen Tag daran zurückerinnern und erneut in diese entspannte Situation hineinversetzen. Diese Praxis hilft mir auch dabei, mich besser zu verstehen und negative Gedanken zu hinterfragen. Außerdem achte ich mehr auf die Zeichen meines Körpers und atme bewusst öfters tief ein und aus. Diese liebevolle Beziehung zu meinem Körper unterstützt mich auch darin, weiterhin gesund zu essen, um meinem Körper nur das Beste zu geben. Schließlich lässt mich das tägliche Meditieren Anspannungen im Körper erkennen und somit das Verlangen nach Bewegung anspornen.

Welche Schlüsselgwohnheit hätte ähnliche Auswirkungen auf dein Leben?

4. Befreie dich von schlechten Gewohnheiten

Stelle dir einen Garten im Frühling vor, in dem die neu gesäten Samen von dem Unkraut erdrückt werden und deswegen nicht keimen können.

Genau so ist es mit deinen Gewohnheiten. Du kannst jedes Mal mit tollen positiven Gewohnheiten beginnen, aber solange du nicht die schlechten Gewohnheiten aufspürst und abschaffst, haben die positiven keine Chance.

Deswegen denke darüber nach, welche Gewohnheit(en) dich daran hindert, all deine Ziele zu erreichen.

Für mich war es die schlechte Gewohnheit, meinen negativen Gedanken die Oberhand gewinnen zu lassen. Denn Gedanken wie „du wirst es ja sowieso nicht schaffen“ und „du bist nicht gut genug“ werden mir bestimmt nicht helfen, mein optimales Leben zu führen.

Jetzt nehme ich sie zwar noch wahr, aber ich lasse sie einfach davon ziehen.

5. Sei dir deiner Motivation bewusst

Warum möchtest du überhaupt diese Gewohnheit einführen? Wie wird diese dein Leben verändern? Welche Einflüsse würden sich direkt bemerkbar machen?

Indem du dir die Motivation hinter deiner Gewohnheit bewusst machst, vergrößerst du deine Chancen, nicht aufzugeben.

Am besten ist es, die positiven Auswirkungen im hier und jetzt zu verspüren und nicht auf die Zukunft zu verschieben. Das heißt, wie profitierst du schon heute von deiner neuen Gewohnheit?

6. Lasse keinen Tag aus!

Damit eine Gewohnheit automatisch abläuft (und somit keine Willenskraft mehr verbraucht), muss du sie jeden Tag praktizieren! Das ist eine Aussage, die keinen Raum für Entschuldigungen und Rückzieher erlaubt.

Sage dir einfach: „Ab heute mache ich das jeden Tag. PUNKT.“

Für die Anfangsmotivation kann das Anschaffen eines Kalenders hilfreich sein. Für jeden Tag, in dem du deine Gewohnheit praktiziert hast, trägst du ein dickes (rotes) X ein. Werden die X-e zu einer Zeile und dann zu mehreren Spalten, willst du der Kontinuität zuliebe gar keinen Tag auslassen wollen.

Falls es doch mal vorkommen sollte, einen Tag auszulassen, stelle dir die Frage warum das passiert ist. So kannst du eine Wiederholung verhindern. Und ganz wichtig ist, mit der gewünschten Gewohnheit direkt am nächsten Tag anzufangen! Zwei Tage auszulassen, ist nämlich Selbstmord für deine Gewohnheit.

7.  Mache es dir leicht

Dieser Punkt war für mich ausschlaggebend. Denn in meinen vorherigen Versuchen, all meine Vorhaben zu verwirklichen, habe ich übertrieben und es mir gar nicht leicht gemacht.

Zuerst musst du mit deinem Vorhaben so klein wie möglich beginnen. Möchtest du mit dem Meditieren anfangen, dann setzte dir die ersten Wochen als Ziel, jeden Morgen für eine Minute zu meditieren. Möchtest du dich mehr bewegen, dann setzte dir eine einzige Übung (ein Push-up, eine Yogaübung) als Ziel, möchtest du mehr lesen, dann fange mit einer Seite am Tag an. Verstehst du?

Mache es dir so leicht, dass du keine Ausreden mehr finden kannst, um dein Vorhaben nicht durchzusetzen. Der Trick ist nämlich, dich dazu zu bringen, zu beginnen. Wenn du dir als Ziel, eine Minute Meditation (oder dein persönliches Vorhaben) gesetzt hast, dann wirst du fast gar keine Überzeugungskraft brauchen, um zu beginnen. So wird es dir auch leichter fallen die Zeit zu verlängern, wenn dir danach gerade ist.

8. Nutze visuelle Anhaltspunkte

Um es dir noch leichter zu machen, kannst du visuelle Anhaltspunkte benutzen. Möchtest du nächsten Morgen meditieren, dann richte dir am Abend vorher, das Kissen oder die Decke worauf du meditieren möchtest. Willst du Yoga machen, dann stelle dir die Yoga-Matte bereit usw.

Diese Zeichen signalisieren nämlich deinem Gehirn, dass es jetzt Zeit für dein Vorhaben ist und deine Willenskraft wird nicht so stark beansprucht.

9. Habe Geduld!

Bis dein Vorhaben zu einer Gewohnheit wird, die auch noch automatisch abläuft, dauert es seine Zeit. Deshalb musst du dich mit Geduld ausrüsten und das Ganze als einen langwierigen Prozess sehen.

Du musst dir auch im Klaren sein, dass es nicht immer leicht sein wird, dein Vorhaben umzusetzen. Brian hat das schön zusammengefasst: zuerst wird sich das Ganze unerträglich anfühlen, danach unangenehm bis du dich schließlich unaufhaltbar fühlen wirst. Also lohnt es sich durchzuhalten!

10. Stimme dich positiv ein

Wir alle haben es schon mal versucht, unsere Vorhaben zu verwirklichen und sind dabei gescheitert! Du bist nicht allein damit! Aber lasse dich von diesen negativen Erfahrungen nicht runterziehen.

Deine Einstellung spielt bei der Verwirklichung nämlich eine zentrale Rolle. Werde dir den negativen Gedanken bewusst und lasse sie los. Sei dir im Klaren, dass du alles schaffen kannst, was du dir vornimmst! Ich weiß, dass du das kannst.


Jetzt hast du die notwendigen Tools, um all deine Vorhaben zu verwirklichen.

Wie klappt es mit deiner Umsetzung? Hast du vielleicht noch weitere Tipps für uns?

Oder gibt es bei dir andere Herausforderungen, die dich bei der Realisierung deiner Pläne hindern?

Ich freue mich, von dir zu hören!

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