Vegetarische Gemüsepizza als Comfort Food

Besonders in stressigen Zeiten greifen wir sehr gerne zu Comfort Foods. Doch in vielen dieser Foods verstecken sich meist Zutaten, die unseren gestressten Körper noch mehr angreifen können.

Deswegen schlage ich vor unsere Comfort Foods selber zu backen: und zwar eine köstliche vegetarische Gemüsepizza mit einem Dinkel-Vollkornteig.

Der Dinkelteig

Der Teig lässt sich schnell vorbereiten und braucht nur wenige Zutaten. Ich bereite mir meist eine doppelte Portion vor und friere einen Teig ein.

Dinkel ist zwar nicht glutenfrei, aber für mich sehr bekömmlich. Außerdem ist Dinkel reich an Vitamin B1 und B3, Mangan, Phosphor und Magnesium. Zudem enthält Dinkel Phytoöstrogenen, eine pflanzliche Substanz, die dem Östrogen ähnelt.

Dinkel enthält dabei weniger Phytinsäure als Weizen. Diese Säure, die hauptsächlich in Getreide und Hülsenfrüchten vorkommt, hemmt die Mineralstoffaufnahme in unserem Körper. Deswegen ist es immer ratsam Hülsenfrüchte und andere Getreidesorten einzuweichen oder gar keimen zu lassen, damit der Phytinsäure-Gehalt reduziert wird.

Die Zutaten für 2 Portionen Dinkelteig

  • 500g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Frischhefewürfel (42g)
  • 340ml Wasser
  • 1,5 TL Steinsalz
  • Oregano (nach Belieben )

Zubereitung des Dinkelteigs

  1. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten (ich mache das am liebsten mit den Händen).
  2. Zugedeckt den Teig mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  3. Den Teig in 2 Hälften teilen. Eine Portion kannst du direkt einfrieren und die andere für diese Gemüsepizza verwenden.

Die Gemüsepizza: der Belag

Den Belag der Pizza kannst du je nach Lust und Laune variieren. Ich habe mich bei dieser Gemüsepizza auf 7 Zutaten beschränkt, aber du kannst natürlich auch andere Zutaten wie Spinat, Rucola, Zucchini, Mais, Aubergine, Artischocken usw. verwenden. Sehr gute Erfahrungen habe ich auch mit Sardinen gemacht, aber dann ist es keine reine Gemüsepizza mehr (schmeckt aber trotzdem lecker) 🙂

Die Tomatensoße, die ich für diese Pizza verwendet habe, ist eine hausgemachte. Sie besteht aus eingelegten Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Salz. Falls du sowas nicht hast, kannst du dir eine Tomatensoße aus fein passierten Tomaten kaufen (achte aber auf die Zutatenliste, versteckten Zucker wollen wir nämlich nicht!). Für mehr Geschmack kannst du diese mit Oregano, Salz und ein bisschen Knoblauch mischen.

Ja, diese Pizza enthält auch Käse, und zwar den Mozzarella. Ich bin kein großer Fan von Milchprodukten, aber den gelegentlichen Mozzarella auf der Pizza vertrage ich. Ich achte aber dann natürlich darauf, dass er bio ist.

Es gibt aber viele veganen Alternativen zu Mozzarella, die du auch selber herstellen kannst. Hier sind schon mal 2 Links dazu: veganer Mozzarella aus Cashews und Flohsamenschalen sowie den veganen Mozzarella aus Seidentofu.

Die Zutaten für den Belag der Gemüsepizza

  • 120ml Tomatensoße
  • 1 Mozzarella (bio)
  • 8 Champignons
  • 1 rote Paprika
  • 1 Brokkoli
  • 2 rote Zwiebeln
  • einige Oliven

Zubereitung der Gemüsepizza

  1. Heize den Ofen auf 250°C (Ober- und Unterhitze) vor.
  2. Rolle den Teig auf einem Backpapier aus und gebe ihn in ein Backblech.
  3. Bestreiche den Dinkelteig mit der Tomatensoße.
  4. Schneide das Gemüse und den Käse klein. Nun kannst du die Pizza damit belegen. Am besten fängst du mit dem Mozzarella oder der veganen Variante an und fügst danach das Gemüse hinzu.
  5. Die Gemüsepizza kann nun für 15-2o Minuten in dem Ofen gebacken werden.

Nachdem die Pizza fertig ist, lasse ich sie erstmal für 5 Minuten auskühlen. Danach schneide ich sie in Quadrate und serviere sie auf Tellern. Guten Appetit!

Ich hoffe, dass dir diese Gemüsepizza genau so gut schmeckt wie mir! Nun weißt du, wie einfach du dir selber eine Pizza nach deinem Geschmack backen kannst und wie du gleichzeitig auf ungesunde Zutaten verzichten kannst.

Was ist dein Lieblingsbelag und wie findest du den Teig aus Dinkelvollkornmehl?

Ich freue mich von dir zu hören!

 

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