Morgenroutine: in 4 Schritten zu dem perfekten Start in den Tag

Nutze jeden Morgen, um den Tag selbstbewusst, entspannt, gesund und voller Vorfreude zu beginnen. Wie das geht?

Ganz einfach, mit der richtigen Morgenroutine!

Ich zeige dir, wie ich durch meine Morgenroutine wach werde und mich auf den Tag vorbereite. Meine Routine schließt sowohl Meditations- und Yogaübungen als auch ein gesundes Frühstück ein.

Das gute an Routinen ist, dass sie automatisch verlaufen und du keine Energie damit verschwendest Entscheidungen zu treffen. Damit eine Routine automatisch verläuft, brauchst du meist eine Vorphase von 20-30 Tagen, in der du deine Gewohnheit täglich praktizierst. Wie du das schaffst, zeige ich dir in meinem Artikel über die Verwirklichung all deiner Vorhaben.

Und nun, lass uns mit der Morgenroutine beginnen. Ich führe dich schrittweise durch meinen Morgen und zeige dir, wie ich anhand meiner Routine mich für den Tag vorbereite.

1. Versorge deinen Körper mit ausreichend Flüssigkeit!

Jeden Morgen gehe ich direkt nach dem Aufstehen auf Toilette, putze meine Zähne und wasche mein Gesicht.

Danach geht es in die Küche, wo ich mir eine warme Flüssigkeit vorbereite. Diese kann ein einfaches Zitronenwasser sein oder eins mit Chlorella (mehr über Chlorella findest du in meinem Artikel über Superfoods) und Sanddorn.

Die warme Flüssigkeit hilft dir dabei deinen Stoffwechsel anzukurbeln und deinen Darm einmal richtig zu reinigen. Die Zitrone wirkt leicht stimulierend auf den Darm und hilft dabei, abgelagerte Toxine an der Darmwand wegzuspülen.

Für das Zitronenwasser brauchst du den Saft einer halben Zitrone und ein Glas warmes Wasser (250 ml).

Für das Chlorella-Wasser brauchst du 250 ml warmes Wasser, 1 TL Chlorella und 1 TL Sanddornsaft (ich benutze einen ungesüßten Vollfruchtsaft).

2. Meditiere

Nachdem ich das Wasser ausgetrunken habe, verziehe ich mich an einen ungestörten Ort, wo ich für 5-20 Minuten meditiere.

Du fragst dich vielleicht, warum ich überhaupt meditiere und wie mich das für den Tag vorbereitet?

Es ist ganz einfach: die Meditation hilft mir dabei von meinem Gedankenkarussell abzusteigen und mich anhand des Erspürens besser kennenzulernen. Indem ich die Aufmerksamkeit auf meine Atmung lenke, werde ich ruhiger und achte mehr darauf, was in meinem Körper passiert.

Durch Meditieren trainiere ich mein Gehirn, werde ruhiger und bin mir meiner Gedanken, Entscheidungen und Gefühle viel bewusster. Außerdem hilft mir die Morgenmeditation auch im Verlauf des Tages, wenn ich mich in dem entspannten Zustand vom Morgen zurückversetzen kann.

Der Schlüssel der Meditation ist das tägliche Praktizieren, auch wenn es nur für 5 Minuten ist. Ich habe vor drei Jahren mit dem Meditieren angefangen und habe es am Anfang täglich geübt und danach nur noch sporadisch. Vor mehr als drei Monaten habe ich mir aber vorgenommen, dies täglich zu machen, da es für mich wichtig ist. Und ich meditiere jetzt seit 98 Tagen jeden Tag und bin richtig stolz darauf!

Für Einsteiger kann ich die Meditaionsapp Headspace empfehlen. Damit lernst du die Grundlagen, die ersten 10 Tage des Einsteigerprogramms sind dabei kostenlos.

Ich verwende momentan die kostenlose Insight Timer App, wo du geführte Meditationen, Meditationsmusik und einen Timer findest. Besonders empfehlen, kann ich dir:

  • das 20-tägige Programm: 20/20 Meditate for Peace mit Michelle Zarrin. Am ersten Tag fängst du mit einer Minute Meditation an und steigerst dich progressiv bis auf 20 Minuten. Sehr zu empfehlen!
  • Sahra Blondins Zusprüche sind voller Liebe, inspirierend und ermutigend.
  • den Timer kannst du nach deinem Vorlieben einstellen und kannst sogar Musik und Gongs hinzufügen.

3. Wecke deinen Körper durch Dehnungsübungen

Mit dem Erspüren des Körpers geht es jetzt weiter, denn nun möchte ich meinen Körper so richtig aufwecken. Das tue ich indem ich ein paar Yoga-Dehnungsübungen mache. Es müssen nicht viele Übungen sein, Hauptsache du bringst Bewegung in deinem Körper, denn das brauchst du nach so vielen Stunden Schlaf.

Der Sonnengruß eignet sich hervorragend für den Start in den Tag. Ich wiederhole diese Übung ein paar Mal bis ich aufgewärmt und voller Energie bin.

An Tagen, wo ich mehr Zeit habe, bleibe ich auch länger auf der Yogamatte. Der Trick bei allem was du dir vornimmst, ist, dich nicht zu überfordern und nach deinen Vorlieben und Möglichkeiten zu handeln. Höre auf deinen Körper und mache nur das, was dir auch gut tut!

4. Bereite dir ein gesundes Frühstück zu

Nachdem ich fertig mit Meditieren und Yoga bin, geht es zurück in die Küche, wo ich mir mein Frühstück vorbereite. Von Montag bis Samstag gibt es bei mir fast immer einen leckeren und warmen Frühstücksbrei. Sonntags gibt es ein längeres Frühstück, meist mit Eiern, Obst und Gemüse.

Unter meinen Rezepten findest du 3 verschiedene Rezepte für einen Frühstücksbrei:

Und anhand dieses Videos kannst du sehen, wie ich meinen Haferbrei vorbereite:

Die Zubereitung eines Frühstücksbreis nimmt maximal 5 Minuten in Anspruch. Wenn du Hirse oder Buchweizen benutzen möchtest, dann rate ich dir, diese am Vorabend zu kochen.

Nachdem mein Brei vorbereitet ist, lasse ich ihn mindestens 5 Minuten aufquellen. Diese Zeit nutze ich, um mich anzuziehen und zu schminken.

Wenn ich fertig bin, wartet der warme Frühstücksbrei auf mich, den ich aus vollen Zügen genieße.

Jetzt bin ich für meinen Tag vorbereitet und freue mich auf den nächsten Morgen 🙂

Wie sieht dein Morgen aus? Hast du eine Morgenroutine? Hast du es geschafft, die für dich wichtigen Sachen in deiner Morgenroutine zu integrieren?

Ich freue mich von dir zu hören!

Dir gefällt vielleicht auch